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Bad-Laasphe

B62n - Varianten V2B und V7 im Vergleich

Die Ortsdurchfahrt der B 62 Bad Laasphe stellt eine erhebliche verkehrliche Belastung und damit eine deutliche Einschränkung von Lebensqualität und Entwicklungspotential dar.

14.500 Fahrzeuge täglich – davon 1000 Lkw – im Ortskern sind zu viel.

Bis zum Jahr 2020 wird ein Verkehrszuwachs von ca. + 14 % im Kfz-Verkehr und von ca. 20 % im Lkw-Verkehr zu einer weiteren deutlichen Verschärfung der Problemsituation im Kernbereich führen. Der Ortskern hätte dann bis zu ca. 16.500 Kfz – davon gut 1.350 Lkw – zu verkraften.

Der zeitnahe Bau einer Umgehungsstraße ist deshalb zwingend. Er ist Voraussetzung für die Umgestaltung von Lahn- und Bahnhofstraße mit dem Ziel einer städtebaulichen Aufwertung.

Planungen für eine Umgehungsstraße gibt es schon seit mehr als 20 Jahren.

Nachdem die vom Rat im September 2001 beschlossene Variante V2-B aufgrund geänderter naturschutzrechtlicher Bestimmungen und deren Auswirkungen definitiv nicht realisierbar ist, hat der Rat in seiner Sitzung am 12.12.2007 der Variante V7 grundsätzlich zugestimmt.

Die jetzt in Abstimmung zwischen Bund und Land für die Linienabstimmung vorgesehene Variante V7 ist im Mittelabschnitt völlig deckungsgleich mit der V2-B.

Änderungen sind lediglich bei der Westanbindung (jetzt Höhe "Fasanerie" statt "Kunst-Wittgenstein") sowie der Ostanbindung (jetzt "Amalienhütter Weiher" statt "Landesgrenze zu Hessen") zu verzeichnen.

Sowohl die Variante V7 als auch die Variante V2-B sind aus der anliegenden Luftbildkarte ersichtlich. Die Karte ermöglicht einen direkten Vergleich der Streckenführungen.

Auch die V7 erfüllt nach Berechnungen die verkehrlichen Anforderungen hinsichtlich der Entlastung des Stadtkerns Bad Laasphe und des Siedlungsschwerpunktes in Niederlaasphe. Allerdings gibt es bei dieser Variante für einen kleinen, schwach besiedelten Abschnitt der B 62 (Marburger Straße) keine Entlastung zur derzeitigen und künftigen Situation.


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